Der typische Oktoberfest-Besucher

Obwohl die Konkurrenz aus dem Ausland groß ist, ist die Wiesn mit 6,3 Millionen Besuchern allein im Jahr 2014 noch immer das größte Volksfest der Welt. Wer einmal auf dem Oktoberfest war, der wird spätestens durch die vielen verschiedenen Sprachen, die dort gesprochen werden, schnell merken, dass die Besucher nicht nur aus Bayern kommen.

Doch woher kommen die Besucher dann? Laut einer Studie, die das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München im Jahr 2008 in Auftrag gab, stammt der Großteil der Wiesnbesucher mit 72% aus Bayern, davon 60% aus München und 12% aus dem restlichen Bayern. Aus den übrigen deutschen Bundesländern kommen 9% der Besucher, die verbleibenden 19% der Gäste kommen aus dem Ausland, vor allem aus Italien, den USA, England, Australien und Österreich.

Wer aufs Oktoberfest geht, weiß also auf wen er dort höchstwahrscheinlich treffen wird. Falls Sie 2015 das erste Mal die Wiesn besuchen, stellen wir Ihnen die 3 typischen Oktoberfest-Gänger an dieser Stelle noch einmal genauer vor:

1. Der Ur-Bayer

Auf dem Oktoberfest kommen alljährlich alle Dinge zusammen, die die Bayern lieben: ihre Trachten, bayerische Volksmusik und urige Gemütlichkeit im Festzelt mit Hendl und süffigem Festbier. In dementsprechend gelöster Stimmung wird der ausgeprägte Dialekt der Ur-Bayern für alle anderen noch unverständlicher als sonst auch. Bei Missverständnissen bleiben Sie daher einfach entspannt und wünschen Ihrem Gegenüber ein Prosit der Gemütlichkeit!

2. Italiener auf dem Festa d'Ottobre

Traditionellerweise kommen Italiener vor allem am zweiten Oktoberfestwochenende nach München, besonders an diesen Tagen werden Sie also mit Sicherheit auf Italiener treffen. Diese kommen in der Regel mit dem Wohnwagen und schon seit mehreren Jahren und kennen sich daher auf der Wiesn bestens aus. Mittlerweile werden zu Drangzeiten sogar Südtiroler Polizisten eingesetzt, um Verständigunsprobleme zu vermeiden.

3. Der Australier/Engländer/Amerikaner

Diese Wiesnbesucher finden Sie hauptsächlich im Hofbräu Zelt, wo Sie auf den Tischen tanzen und sich solange ausziehen bis Sie aus dem Zelt fliegen. Falls Sie noch bekleidet sind, dann erkennen Sie die englischen Touristen schon von Weitem an ihren Outfits, die aus den merkwürdigsten Stücken bestehen, die die Souvenir Shops verkaufen.

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