Interessante Zahlen und Fakten zum Oktoberfest!

Bereits seit 1810 findet in München auf der Theresienwiese jedes Jahr das Oktoberfest statt. Ursprünglich war es ein Pferderennen, das zur Feier der Hochzeit des bayerischen Kronprinzen Ludwig von Bayern mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen veranstaltet wurde, wegen der großen Beliebtheit wurde es im folgenden Jahr wiederholt. Seit 1990 liegen die Besucherzahlen konstant bei ca. 6,5 Millionen und machen die Wiesn damit zum größten Volksfest der Welt.

Feierlich eingeleitet wird das Oktoberfest mit dem Festzug der Wiesnwirte, die auf mit Blumen verzierten Kutschen sitzen und begleitet von den Wagen der Schausteller zu den Festzelten fahren. Alle Wagen werden von festlich geschmückten Pferden gezogen und dabei von einer Musikkapelle begleitet. Um 12 Uhr sticht Münchens Oberbürgermeister das erste Fass im Schottenhamel Festzelt an und läutet damit offiziell den Beginn der Wiesn ein.

Eigens zum Oktoberfest brauen die Münchner Brauereien ein spezielles, stärkeres Festbier, das nur innerhalb der zwei Wochen ausgeschenkt wird. Seit den 1950er Jahren stieg der Bierkonsum immer weiter an, wurden 1950 noch 1,5 Millionen Liter Bier getrunken, waren es 1970 bereits 4 Millionen. Die bisher meisten Besucher wurden 1985 gezählt, als 7,1 Millionen Menschen zu dem Volksfest kamen.

Neben den 6,5 Millionen Maß wurden 2014 auch 48 Kälber und 112 Ochsen während der 16 Festtage verspeist. Bei diesem hohen Bierkonsum ist es nicht verwunderlich, dass auf dem Oktoberfest auch das ein oder andere verloren geht. Zu den meist abgegebenen Dingen im Fundbüro zählen neben Kleidungsstücken, Geldbörsen und Handys auch kuriosere Sachen wie ein Gebiss, ein Glasauge oder des öfteren auch mal ein Rollstuhl.

Auf der Theresienwiese befinden sich neben den 14 großen Zelten auch jedes Jahr 15-20 kleinere Festzelte, in denen die Besucher feiern können. Das größte Festzelt ist das Hofbräu Zelt mit rund 10.000 Sitzplätzen, das zugleich auch unter den ausländischen Gästen das bekannteste ist. Zu den kleinsten gastronomischen Betrieben zählen Burtschers Grillhaus und das Kaffeehaferl, das mit rund 100 Sitzplätzen besonders ruhig und gemütlich ist.

Anlässlich des 200. Jubiläums gab es im Jahr 2010 erstmalig die Oide Wiesn, die parallel zum Oktoberfest auf dem Südteil der Theresienwiese stattfindet. Die historische Wiesn hat sich mit ihren nostalgischen Fahrgeschäften und einem Pferderennen nach dem Vorbild von 1810 so großer Beliebtheit erfreut, dass sie seitdem fortgesetzt wird.

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